Schall tötet leise!
- Kevin On

- 29. Nov. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Warum Beurteilungspegel über 70 dB am Tag und 60 dB in der Nacht gefährlich sind.
Beurteilungspegel von über 70 dB am Tag und 60 dB in der Nacht sind nicht zu unterschätzen. Diese Zahlen sind keine theoretischen Grenzwerte, sondern die Schwelle, ab der die Rechtsprechung von einer Gesundheitsgefährdung ausgeht. Und das hat einen Grund:
Dauerhafte Lärmbelastung ist kein „nur nervig“-Problem, sondern ein medizinisches Risiko.
Studien zeigen: Wer über Jahre nachts nicht zur Ruhe kommt, hat ein deutlich erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkte, Hörschäden und vieles mehr. Der Körper reagiert auf Lärm mit Stresshormonen, der Blutdruck steigt, die Schlafqualität sinkt – und das summiert sich mit der Zeit.
Besonders kritisch: Der Nachtschlaf. Er ist die wichtigste Regenerationsphase. Wird er gestört, sprechen wir nicht mehr von Komforteinbußen, sondern von einer realen Gefahr für die Betroffenen. Gemeinden, Städte, Architekten und Bauentwickler müssen sich dieser Verantwortung bewusst sein.
Die gute Nachricht: Es gibt Lösungen. Mit einer frühzeitigen Schallimmissionsprognose im Rahmen der Bauleitplanung sowie gezielten Schallschutzmaßnahmen lassen sich Risiken minimieren, bevor sie entstehen.
👉 Frage an Sie: Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Projekte die Gesundheit der Bevölkerung nicht gefährden? Haben Sie bereits ein belastbares Schallimmissionsgutachten für Ihr Vorhaben?
Wenn nicht, ist jetzt der richtige Zeitpunkt.
Denn Lärmschutz ist nicht nur Vorschrift – er hilft den Menschen.
💬 Schreiben Sie mir, wenn Sie wissen wollen, wie wir gemeinsam Ihre Projekte gesundheitsverträglich und rechtssicher gestalten können.




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