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Lärmschutzwall statt Lärmschutzwand?

Gut und günstig ist nicht immer schlechter – Lärmschutzwall statt Lärmschutzwand?


Viele denken beim Thema Schallschutz sofort an die klassische Lärmschutzwand. Doch wussten Sie, dass es Situationen gibt, in denen ein Lärmschutzwall nicht nur technisch sinnvoller, sondern auch wirtschaftlich deutlich attraktiver ist?


Die Realität: Die reine Errichtung einer Lärmschutzwand kostet in der Regel 800 und 1.200 Euro pro Quadratmeter. Das ist eine enorme Investition, vor allem bei langen Strecken. Ein Lärmschutzwall hingegen liegt in Abhängigkeit von den Bodenverhältnissen und der Lage bei 150 bis 250 Euro pro Kubikmeter.


Wenn ausreichend ungenutzte Grünfläche vorhanden ist, kann diese Lösung nicht nur Kosten sparen, sondern auch eine bessere Schallschutzwirkung erzielen.


Warum?

Ein Wall absorbiert Schallenergie, während eine Wand ihn größtenteils reflektiert. Das bedeutet: Weniger störende Reflexionen, mehr Ruhe für die Anwohner. Zudem fügt sich ein Wall oft harmonischer in die Landschaft ein und bietet ökologische Vorteile, wie etwa einen Lebensraum für Tiere. Natürlich ist die Höhe eines Lärmschutzwalls begrenzt und es müssen einige Dinge beachtet werden, wie Pflege und Instandhaltungskosten...


Die entscheidende Frage lautet aber: Haben Sie die Grünfläche und die Voraussetzungen, um gleichzeitig die Lebensqualität zu erhöhen und Geld zu sparen?


In meiner Praxis habe ich einige Projekte gesehen, bei denen die Wahl des aktiven Lärmschutzes über Millionen Euros entscheidet.


👉 Mein Tipp: Prüfen Sie bei jedem Projekt beide Optionen. Die günstigere Lösung ist nicht immer die schlechtere. Im Gegenteil, sie kann die nachhaltigere sein.


Wie handhaben Sie die Entscheidung zwischen Wand und Wall in Ihren Projekten? Diskutieren Sie mit!



 
 
 

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